Spezielles

Seit 2009 haben wir einen Dentalen Volumentomographen der Firma KAVO. Damit sind wir Vorreiter in unserer Region und haben seitdem viel Erfahrung gesammelt. Ein DVT ist die modernste Methode zur dreidimensionalen Darstellung des Kieferknochens und DIE Alternative zum Kopf-CT (30-fach geringere Strahlenbelastung, sofortige Verfügbarkeit der Daten). Mit den gewonnenen Informationen ist die Diagnose schneller verfügbar, Zahnersatz kann vorausschauender geplant werden und notwendige Operationen werden sicherer. Indikationsbereiche betreffen die gesamte Zahnheilkunde:
  • schnelle Diagnostik von Befunden im Mund-und Kieferbereich
  • Darstellung der Lagebeziehung anatomisch wichtiger und zu schützender Strukturen, z.B. von Weisheitszähnen zum Unterkiefernerv
  • genaueste Darstellung z.B. von Zysten
  • Ausmessen des Kieferknochens 1:1 z.B vor geplanten Implantationen oder vor Knochenaufbau um Implantate oder in der Kieferhöhle
  • Verwendung der gewonnenen Daten zur Anfertigung einer Schablone zur computergestützen Implantation
  • in der Parodontologie und bei wurzelbehandelten Zähnen
  • zur Kiefergelenksdiagnostik
  • auch Anwendung in der Kieferorthopädie (z.B. verlagerte Zähne)
Die Erstellung und Auswertung eines Dentalen Volumentomogramms ist eine Privatleistung, die von der Privaten Krankenversicherung übernommen werden kann.
Nicht umsonst heißt es „Schlafen oder Schnarchen“. Schnarchen ist nicht nur sehr lästig, es ist ein ernst zu nehmendes Gesundheitsproblem. Ca. 60 % der Männer und 40 % der Frauen über 60 Jahre schnarchen, es sind rund 30 Millionen Bundesbürger! Besonders betroffen sind übergewichtige Menschen. Beim Scharchen entstehen so laute Geräusche, dass der Partner oder andere Hausbewohner davon gestört werden können und auch deren Schlaf geraubt wird. Meist erkennen viele Schnarcher erst dann ihr Problem, wenn sie selbst oder der Partner Nacht für Nacht ins Gästebett oder ins Wohnzimmer flüchten müssen. Definition Die Schlafforschung unterscheidet zwischen dem primären und dem obstruktiven Schnarchen. Das primäre Schnarchen ist durch die im Schlaf auftretenden Geräusche gekennzeichnet, die aber nicht zu einer Sauerstoff-Untersättigung des Blutes führen und den Schlaf nicht grundlegend stören (Tiefschlaf-Phasen). Der Schlaf ist ruhig und die Atmung regelmäßig, das Schnarchen tritt gelegentlich und in mittlerer Lautstärke auf. Das obstruktive Schnarchen ist Ausdruck eines Schlafapnoesyndroms, d.h. es kommt dabei durch die Atemaussetzer zum Sauerstoffmangel. Das Schnarchen tritt jede Nacht auf, es ist laut und explosionsartig. Der Schlaf wird erheblich gestört. Der schlechte Schlaf kann gesundheitliche Folgen haben:
  • chronische Schlafstörung, unruhiger Schlaf
  • übermäßige Tagesmüdigkeit,
  • Sekundenschlaf bei monotoner Tätigkeit (einschließlich Autofahren)
  • Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen
  • Potenzstörungen
  • Herz- Kreislauferkrankungen, wie Bluthochdruck, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
  • Nachtschweiß
  • häufiges nächtliches Wasserlassen
  • Depressionen, Schwindelgefühle
Problematik Das Schnarchgeräusch entsteht durch das Flattern weicher Gewebeteile. Während des Schlafes sinkt der Muskeltonus im Bereich des Halses und des Rachens ab. Besonders in der Rückenlage kommt es somit zu Engpässen der Atemwege bis hin zum Verschluss. Durch diese Verengung muss nachfolgend die benötigte Atemluftmenge mit höherer Geschwindigkeit angesaugt werden- ein Reflex, der das Weichgewebe (Gaumensegel, Zäpfchen) zum Flattern anregt. Der zeitweilige Verschluss der oberen Atemwege mit Aussetzen der Atmung wird mit dem Fachbegriff „Schlafapnoe“ genannt, d.h. es kommt zum Atemstillstand, der ca. 10 Sekunden dauert, bevor der Schnarcher ruckartig die Atmung wieder aufnimmt. Die Atemaussetzer führen also zu einer Weckreaktion, die das Ersticken verhindert. Das Aufwachen unterbricht aber den Schlaf, der erholsame Tiefschlaf und die Traumschlafphase können nicht erreicht werden. Therapie Das Screening, d.h. die Zuordnung, welche Art von Schnarcher man ist, muss in Absprache mit dem Hausarzt oder dem Lungenfacharzt erfolgen. Naheliegende, selbstdurchzuführende Maßnahmen sind
  • Übergewicht reduzieren
  • Alkoholgenuss meiden
  • keine Beruhigungs- und Schlaftabletten einnehmen ( Arztkonsultation)
Bei vielen Fällen können wir als Zahnarzt dabei helfen, das Schnarchen erheblich zu reduzieren. Hierzu werden speziell angefertigte Schienen in den Mund eingesetzt. Man unterscheidet hier die Schnarcherführungsschiene und das Therapeutische Antischnarchgerät. Die Schnarcherführungsschiene besteht aus einer transparenten Schiene für den Oberkiefer und den Unterkiefer. Die Schienen sind durch zwei Teleskope seitlich verbunden, der Unterkiefer und die Zunge werden dabei nach vorne bewegt. Es entsteht eine Erweiterung des Rachenraumes und die Luftpassage im Rachen bleibt geöffnet, wodurch das geräuschbildende Flattern der Weichteile deutlich reduziert wird. Beim Therapeutischen Antischnarchgerät ist der Ober- und Unterkiefer durch eine weiche Silikon- Schiene verbunden. Der Unterkiefer wird nach vorne bewegt und der Biss ist erhöht. Ziel ist hier ebenfalls die Vorverlagerung des Unterkiefers, um eine Öffnung der oberen Atemwege zu erreichen. Intraorale Schnarch-Therapie-Geräte können aber nur bei leichten Formen der Schlaf-Apnoe-Erkrankung helfen. Bei schweren Formen stellen sie nur eine Therapieergänzung dar. Bei schweren, obstruktiven Schnarchern mit längeren und häufigeren Atemaussetzern hilft nur die Überdruckbeatmung mit einem sogenannten CPAP-Gerät. Die Indikation für diese Behandlung wird im Schlaflabor gestellt. Bei dieser Methode wird durch einen kontinuierlichen oder variablen Atemwegsdruck, der über eine Nasenmaske appliziert wird, der Kollaps der oberen Atemwege verhindert. Hier ist diese sehr wirkungsvolle Behandlung die Methode der Wahl. Fazit In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland mehr als 100 Schlaflaboratorien etabliert, die sich mit der Diagnose und der Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms beschäftigen. Schnarchen ist nicht nur ein zentrales Forschungsthema, sondern auch eine Herausforderung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Internisten, Pulmologen, HNO-Ärzten und Kardiologen sowie den Schlaflaboratorien. Aufgrund der Häufigkeit des Auftretens dieser schlafbezogenen Atemstörung ist die Aufklärung, Diagnostizierung und ärztliche Betreuung bereits ganz normaler Schnarcher wichtig, denn der Übergang zu einem schweren gesundheitlichen Problem, dem obstruktiven Schlaf-Apnoesyndrom ist fließend!
Wie das Tragen eines Schutzhelmes beim Fahrrad- oder Skifahren setzt sich der Schutz der Zähne und der Kiefer insbesondere bei Sportarten, wo hart um Sieg oder Niederlage gekämpft wird, immer mehr durch.

Sportmundschutz bietet Schutz vor vermeidbaren Verletzungen, wie

  • Zahnschmelzabsplitterungen
  • Zahnwurzelfrakturen
  • das Ausschlagen von Zähnen,
  • das komplette oder teilweise Abschlagen von Zahnkronen
  • Frakturen (Brüchen) im Unterkieferbereich.
Dabei behindern sie nicht beim Sport. Im Gegenteil, dieses Mehr an Sicherheit fördert den Kampfgeist und die persönliche Einsatzbereitschaft, Höchstleistungen zu erzielen.

Besonders gefährdet sind

  • nach vorn stehende und außer der Reihe stehende Zähne
  • Zähne mit Kariesdefekten oder großen Füllungen
  • wurzelbehandelte Zähne
  • Pfeilerzähne von Kronen und Brücken
  • Patienten mit Bisslagestörungen
Der individuell gefertigte, fest auf den Zähnen sitzende Sportmundschutz besteht aus einer speziellen Art von Silikon. Dieses ist biologisch gut verträglich und sehr elastisch. Die Reinigung kann mit der Zahnbürste, im Reinigungsbad oder durch Auskochen erfolgen.

Fertigung und Aussehen des Sportmundschutzes:

  • Abdrucknahme von Ober- und Unterkiefer
  • Konstruktionsbiss aus Wachs
  • Herstellung des Sportmundschutzes in der Zahntechnik
  • der Mundschutz umschließt die obere Zahnreihe völlig
  • zwischen der oberen und unteren Kauebene wird eine Pufferzone von 2 – 4 mm, das sogenannte Aufbissrelief gelassen, so können plötzliche Schläge oder stöße elastisch abgefangen werden
Der ideale Einsatz des optimalen Sportmundschutz- Gerätes wird durch das Alter und die vom Träger praktizierte Sportart bestimmt. So gibt es auch für Kinder in der Wechselgebiss-Phase, mit kieferorthopädischen Apparaturen, mit fehlenden Zähnen oder mit kariesanfälligem Gebiss einen ganz speziellen Sportmundschutz.

Sportmundschutz wird für folgende Sportarten empfohlen:

  • Boxen, Kickboxen
  • Karate, Judo, Ringen
  • Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Baseball
  • Mountainbiking
  • Motocross,
  • Reiten
  • Skirennsport
  • Eishockey, Feldhockey,
  • Eiskunstlauf, Eisschnelllauf
  • Inline-Skating, Skateboard
  • Squash, Polo

Kosten

Schutzmaßnahmen, die bei sportlichen Aktivitäten oder bei Freizeitbeschäftigungen ein Verletzungsrisiko mindern, fallen nicht unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenkasse. Die Anfertigung eines solchen Mundschutzes wird als Privatleistung vereinbart und abgerechnet. Die Kosten eines individuell angefertigten Mundschutzes sind gemessen an den möglichen Verletzungen und deren Folgen gering.

Vorsorge lohnt sich - auch beim Sport.

auf dem Behandlungsstuhl können Sie Ihre eigenen Zähne ansehen, defekte Füllungen oder Zahnfleischentzündungen sowie Behandlungsergebnisse begutachten

Bei diesem innovativen Verfahren werden patienteneigene Wachstumsproteine (PRGF = plasma-rich growth-factors / plasma-reiche Wachstumsfaktoren) zur Beschleunigung von Heilungsprozessen genutzt. Wir wenden es vorrangig beim Aufbau von Kieferknochen nach Zystenoperationen oder vor der Implantation und zur Förderung der Implantateinheilung an.

PRGF: Eigenblutplasma, angereichert mit körpereigenen Wachstumsfaktoren

  • aus dem Venenblut des Patienten wird an Wachstumsfaktoren ( Proteinen ) reiches Blutplasma gewonnen
  • die Aufbereitung erfolgt in einer Zentrifuge
  • durch rein körpereigenes Material werden die Genesung und Heilungsprozesse beschleunigt, das Risiko einer Wundinfektion verkleinert
  • kein Einsatz von körperfremden Material erforderlich
  • Webseite PRGF